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Titel Haldenaufsammlungen im Hunsrückschiefer (3-5): Die Grube Karschheck [Haldenaufsammlungen im Hunsrückschiefer (3-5): Die Grube Karschheck]
Jahr: 2005
Sprache: Deutsch
Quelle: Fossilien, 22 (3) S. 182-188, (4) S. 214-222, (5) S. 282-289
Stichwörter: Hunsrückschiefer, Grube Karschheck, Bergbaugeschichte, Fossilien
Inhalt: Die Grube Karschheck beweist, dass außerhalb des berühmten Raumes Bundenbach-Gemünden, im Schiefer, dessen Schichtungs- und Schieferungsebenen nicht parallel verlaufen ("Krappstein"), eine relativ vielfältige und besondere Fauna gefunden werden kann. Es kommen u.a. Wirbeltiere vor: Hautknochen eines Arthrodiren (Tityosteus) und kleine Flossenstacheln von Acanthodier. Die kräftigen, meist bestachelten Seelilien sind oft auseinander gefallen, was darauf hindeutet, dass diese nicht direkt vom Sediment bedeckt wurden. Der Brachiopode Brachyspirifer explanatus ist der Größte, der bis jetzt im HRS gefunden wurde. Das Exemplar zeigt, erstmals im HRS, den spiraligen Stützapparat der Lophophore. Unter den Korallen sind solitäre Exemplare mit Fortsätzen, um sich im Schlamm zu verankern und auch lange, wulstige Korallen (Rhipidophyllum), die denjenigen aus dem Mitteldevon ähnlich sind. Neue Arten für den HRS sind die Seelilien Orthocrinus simplex, abweichende Arten von Acanthocrinus und Ctenocrinus, ein Pygidium des Trilobiten Paracryphaeus und eine große Archaeogastropode. Ein Orthoceras-Gehäuse mit in Längsrichtung angehefteten Tentakuliten lässt vermuten, dass diese umstrittene Tiere keine Kopffüsser, sondern Schnecken waren.

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last update: 13.08.2020
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