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Titel Haldenaufsammlungen im Hunsrückschiefer (7): Die Grube Schmiedenberg [Haldenaufsammlungen im Hunsrückschiefer (7): Die Grube Schmiedenberg]
Jahr: 2009
Sprache: Deutsch
Quelle: Fossilien, 26/3: 172-184
Stichwörter: Bundenbach, Unter-Devon, Konservat-Lagerstätte, Einbettungsvorgänge, Stachelhäuter, Nesseltiere, Gliederfüßer, Fische
Inhalt: In dem letzten Beitrag der Serie Haldenaufsammlungen wird die Grube Schmiedenberg im Hahnenbachtal vorgestellt. In dieser großen Grube wurde zwischen 1838 und 1969 in den fossilreichen Schichten Dachschiefer abgebaut. Das Gestein, die Fossilien und die Taphonomie und Fossildiagenese sind mit der Situation in der Grube Eschenbach-Bocksberg gut vergleichbar. Die am häufigsten gefundenen Fossilien sind Seelilien. Die Artenvielfalt unter den Seesternen und Arthropoden ist geringer als in Eschenbach-Bocksberg. Unter den interessanten Funden sind eine Seelilienkolonie Triacrinus kutscheri, aufgewachsen auf dem Stiel eines Kieselschwammes, ein Codiacrinus schultzei mit erhaltenen Anwachslinien auf dem Kelch, eine Kolonie Conularien und ein rares "Sternkissentier" (Edrioasteroidea), die sich auf einem rätselhaften "Gastgeber" angesiedelt haben, ein großer Cephalothorax eines Blattfußkrebses (siehe Bild) und Fischreste von Lunaspis und Tityosteus.

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last update: 30.05.2020
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