Der beste Fund 2002

Auch im Jahre 2002 ging keiner der Exkursionsteilnehmer ohne Schätze nach Hause und es wurden teilweise sogar seltene Funde gemacht.

Die Familie Eyzenga aus Wezep (Niederlande) fand bei der Mineraliensuche im Steinbruch einen sehr schönen rotgefärbten und gebänderten Achat ("Edelsteintour" am 13. Oktober 2002). Jasper (11 Jahre alt) schreibt über diesen Tag:

"Es ist sehr interessant für Kinder, die daran interessiert sind, auch ist es toll für Erwachsene. Wouter ist ein freundlicher Mann, der auch viel über die Gesteine weiß, er kann sehr gut erklären was für Heilkraft es hat oder was wie der Stein heißt und aus welcher Zeitschicht es kommt. Wir gingen am Anfang nach Achaten, Jaspissen und Mandeln suchen. Wir verblieben dort eine Weile und suchten. Als wir genug davon hatten gingen wir wieder zurück zu den Autos. Danach gingen wir zu einer elektrischen Schleiferei. 

Als wir fertig waren gingen wir nach einem Teil oberhalb der Schleiferei. Dies war ein Museum. Hier waren viele Sachen zu sehen, die ein Freund von Gerhard selbst gefunden hat. 

Er hat auch erzählt, dass es Apachetränen gibt. Es gibt hierüber eine Jahrhunderte alte Sage. Als die Apaches überfallen wurden durch die Kolonisten flüchteten die Frauen weg aus dem Dorf. Sie waren so traurig, dass Tränen über ihre Wangen flossen und ebenso von den Bergen. Dies ist nicht echt wahr. Es ist Phantasie. 

Danach gingen wir zu einer anderen Schleiferei. Diese war nicht elektrisch, sondern mit Antrieb einer Wassermühle. Diese war von Heini. Wir verstanden, dass Heini und Gerhard Brüder waren. Danach gingen wir mit Heini zu einer Steinsägerei. 

Wir durften die schönsten Steine von uns durchsägen lassen, zuerst mussten wir es saubermachen mit einer Wasserpistole. Dann gingen wir hinein. Dort ging Heini die Steine zersägen. Mit einer sehr starken Mineraliensäge. Es kamen sehr schöne Kanten dabei heraus. 

Als wir hiermit fertig waren gingen wir nach Wouters Haus. Wir mussten die Steine über ein Puder reiben. Je größer der Stein war, desto länger musste man reiben, je kleiner je kürzer. Wouter erzählte uns warum wir polieren mussten. Zuerst war die Kante noch roh, durch das Polieren wurde die Kante sehr arg glatt. Wir waren sehr lange damit beschäftigt."

Herr Dr. Amenda aus Hamm bewies, dass alte Schiefer-Abraumhalden immer noch fundträchtig sind. Bei der Fossilienexkursion: "Der weltberühmte Bundenbacher Schiefer" am 17. August zeigte er mir ein dreieckiges, gestreiftes Fossil, was wohl - seiner Meinung nach - etwas sein müsste. 

Es war ein Prachtexemplar einer sog. Conularia! Dieses Tier wird von den meisten Paläontologen zu den Hohltieren gerechnet.

  
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last update: 30.03.2020
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