Der beste Fund 2015

Die geologischen Exkursionen, die für die Deutsche Edelsteinstraße organisiert und durchgeführt werden, sind fester Bestandteil des Programms von Südkamp-Exkursionen. Da der mineralreiche Andesit-Steinbruch seit 2014 wegen eines Einsturzes nicht betreten werden konnte, wurde 2015 ein Wochenende mit sowohl Mineralien- als auch Fossiliensuche angeboten. Obwohl die Fossilienfunde gut waren (siehe unten), ist bei der Teilnehmerzahl für die Fossiliensuche noch Luft nach oben. Möglicherweise besteht auch mehr Interesse für Mineralien. Seit kurzem sind in dem inzwischen stillgelegten Steinbruch wieder Exkursionen möglich. Am dritten Sonntag im September – dem bundesweiten Tag des Geotops – wurde eine „Rettungsaktion“ unternommen, um die unterste Sohle nach wertvollen Mineralien abzusuchen, bevor diese durch das Verfüllen mit Erdaushub verschwindet. Das Interesse für die zwei Termine war riesengroß. Sogar aus den Niederlanden reiste speziell ein Ehepaar mit Wohnmobil an. Im nächsten Jahr wird es also das viel gefragte Programm: „Vom Rohling zum letzten Schliff“ wieder geben. Es gibt ja im Steinbruch noch mehr Fundstellen, die eine gute Ausbeute versprechen.

Jonathan Wilhelm (Bembexia)  Herr Lange (Barytknolle)  Barytknolle (Detail) 

Teilnehmer aus Norddeutschland aus der Nähe von Hannover und Lübeck machten dieses Jahr die besten Fossilienfunde. An einer zweitägigen Fossilienexkursion für die Arbeitsgruppe Archäologie und Paläontologie eines Gymnasiums beteiligte sich eine kleine Gruppe Jugendlicher. Jonathan Wilhelm, in der Gruppe wegen seines guten Auges für Fossilien bekannt, fand an der Untermosel am 23. Mai eine Schnecke Bembexia mit einem Diameter von beinahe 5 cm. Schnecken sind an dieser Fundstelle aus dem mittleren Oberemsium (Unterdevon) rar.

Herr Kreuz (Druse mit Ankerit) 

Die Schüler arbeiteten begeistert zu Hause an ihren Schieferfossilien weiter, wobei der Kleinste sogar noch mehr Trilobitenreste, worunter Facettenaugen, freilegte. Herr Lange aus Stockelsdorf schlug am 15. August eine Barytknolle in der Sandgrube (Oligozän) in der richtigen Richtung auf, sodass ein 9 cm langer Tannenzapfen einwandfrei das Licht der Welt erblickte. Meist müssen diese Fossilien nach der Zerstörung geklebt oder aufwendig auspräpariert werden. Auch eine seltene Konifere aus dem unteren Perm (Rotliegend) konnte in der Tongrube an diesem Tag geborgen werden.

Der beste Mineralienfund ging ins Nordpfälzer Bergland. Herr Kreuz aus Einöllen fand am 19. Juli bei Altlay eine schöne Druse mit großen Ankerit (Brauneisen)-Kristallen, die teilweise mit Chalcopyrit (Kupferkies) überwachsen sind. Die längliche Druse ist fast 4 cm breit.

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last update: 30.03.2020
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